Welches Intranet passt am besten zu Kommunen? Leitfaden 2026

Intranet i 2026: 14 måder et moderne intranet s

Montagmorgen. Einem Leiter in der ambulanten Pflege fehlt die neueste Anweisung. Ein Mitarbeiter im Bürgerservice hat drei Versionen desselben Dokuments in seinem Posteingang liegen. Die Kommunikationsabteilung verschickt eine weitere „wichtige Info an alle“, weil niemand darauf vertraut, dass Informationen tatsächlich am richtigen Ort gesehen werden. Gleichzeitig drängt die IT darauf, die Systemlandschaft aufzuräumen, und die Rechtsabteilung fragt, wo die Mitarbeiterdaten eigentlich liegen.

Dies ist die Situation, in der sich viele Kommunen befinden, wenn sie nach einer Antwort auf die Frage suchen: Welches Intranet passt am besten zu Kommunen? Und die Antwort ist selten das, was die Standard-Demos der Anbieter zeigen. Für Kommunen geht es nicht in erster Linie um schicke Newsfeeds und soziale Funktionen. Es geht um Steuerung, Betrieb, Zugriff, Arbeitsabläufe, Barrierefreiheit und insbesondere Datensouveränität.

Die Kurzversion ist einfach. Kommunen sollten ein Intranet wählen, das für komplexe Organisationen gebaut ist, sowohl von zentralen als auch von dezentralen Mitarbeitern genutzt werden kann, mobil funktioniert, sich in Fachverfahren integrieren lässt und die Kommune nicht in eine unnötige rechtliche Grauzone bringt. Wenn die Plattform von US-Hosting oder unklaren Datenflüssen abhängt, sollte sie grundsätzlich aussortiert werden.


Vom Informationschaos zur geeinten Kommune: Warum Ihr Intranet entscheidend ist

Das kommunale Informationschaos sieht fast immer gleich aus. Nicht, weil die Mitarbeiter schlecht arbeiten, sondern weil die Infrastruktur nicht stimmt. Informationen liegen in E-Mails, auf Netzlaufwerken, in Teams-Kanälen, in SharePoint-Sites, in PDFs auf alten Portalen und in den Köpfen von Schlüsselpersonen.

Im Rathaus kann sich ein Verwaltungsmitarbeiter oft mit Outlook, ein paar Lesezeichen und der Hilfe von Kollegen durch den Tag schlagen. Die Pflegekraft, der Erzieher und der Techniker im Außendienst können das nicht. Sie benötigen schnellen Zugriff, eine klare Priorisierung und Inhalte, die ohne Umwege auf dem Smartphone funktionieren.


Wenn das Intranet versagt, trifft es den laufenden Betrieb

Ein schlechtes Intranet ist nicht nur ein Kommunikationsproblem. Es ist ein Betriebsproblem. Wenn Mitarbeiter nicht die gültige Richtlinie finden können, entstehen lokale Insellösungen. Wenn die Führungsebene Botschaften nicht zielgerichtet aussteuern kann, ertrinkt die Organisation im Rauschen. Wenn HR-Richtlinien verstreut liegen, verbringen Führungskräfte und Mitarbeiter Zeit damit, sich gegenseitig nach Dingen zu fragen, die eigentlich selbsterklärend sein sollten.

Ein kommunales Intranet muss als digitale Infrastruktur behandelt werden. Nicht als eine nette Informationsseite.

Deshalb scheitern viele Intranet-Projekte bereits in der Anforderungsphase. Die Kommune beschreibt ein „modernes Intranet“, kauft aber in der Praxis entweder einen Dokumenten-Container oder eine News-Wand. Beides verbindet die Kommune nicht.


Das richtige Intranet vereint verschiedene Realitäten

Eine Kommune ist nicht ein einzelner Arbeitsplatz. Es sind viele Arbeitsplätze mit unterschiedlichen Rhythmen, Fachbereichen und Sicherheitsanforderungen. Das Intranet muss in der Lage sein, diese zu vereinen, ohne alles gleichzumachen. Das erfordert eine Plattform, die sowohl zentrale Steuerung als auch lokale Relevanz abbilden kann.

Die besten Lösungen lösen drei Dinge gleichzeitig:

  • Auffindbarkeit: Mitarbeiter müssen die richtige Information schnell finden, ohne den Absender im Vorfeld kennen zu müssen.

  • Relevanz: Inhalte müssen auf Rolle, Ort, Abteilung oder Funktion zugeschnitten sein.

  • Zugang: Mitarbeiter an vorderster Front müssen die Lösung genauso einfach nutzen können wie das Rathauspersonal.

Wenn das Intranet dies nicht leisten kann, wird es nur zu einem weiteren System, von dem die Kommune versuchen muss, die Menschen zu dessen Nutzung zu bewegen.


Warum eine Standardlösung für eine Kommune nicht ausreicht

Eine generische Intranetlösung passt selten zu Kommunen. In einer Demo mag sie gut aussehen, bricht aber im Kontakt mit der Realität oft zusammen. Das Problem ist nicht der Mangel an Funktionen. Das Problem ist, dass Kommunen andere Anforderungen stellen als private Unternehmen.

Infografik der viser seks grunde til, hvorfor en standardløsning ikke er nok til et kommunalt intranet.


Die Kommune hat mehr Benutzergruppen, als für die die meisten Plattformen gebaut sind

Eine Standardlösung setzt oft voraus, dass Mitarbeiter an einem Computer sitzen, in derselben digitalen Umgebung arbeiten und ähnliche Zugriffsbedürfnisse haben. So sieht eine Kommune nicht aus. Hier muss dieselbe Plattform für den Schulbereich, den Seniorenbereich, das Ordnungs- und Umweltamt, Stabsstellen, Betriebspersonal und die Verwaltung funktionieren.

Das bedeutet, dass das Nutzungserlebnis einfach sein muss, ohne simpel zu sein. Die Menüstruktur darf nicht nur für die Verwaltung Sinn ergeben. Inhalte dürfen nicht nur für Personen geschrieben sein, die im Büro sitzen. Und der Zugriff darf nicht davon abhängen, dass alle dieselben Arbeitsabläufe oder dieselben technischen Gewohnheiten haben.


Der öffentliche Sektor muss mehr dokumentieren können

Barrierefreiheit ist kein Selbstzweck. Öffentliche digitale Lösungen müssen breit und zuverlässig genutzt werden können. Wenn das Intranet träge ist, schlecht auf Mobilgeräten funktioniert oder schwer zu navigieren ist, wird es nicht nur ärgerlich. Es wird zu einer echten Barriere im Alltag.

Darüber hinaus ist die redaktionelle Steuerung in einer Kommune weitaus wichtiger als in vielen privaten Organisationen. Die Kommune benötigt klare Zuständigkeiten, Freigabeprozesse, Versionsverwaltung und die Möglichkeit zu steuern, wer was, wo und für wen veröffentlichen darf.

Praxisregel: Wenn der Anbieter nur über Design, soziale Funktionen und „Engagement“ spricht, nicht aber über Governance, Barrierefreiheit und Zugriffskontrolle, ist die Lösung für eine Kommune wahrscheinlich zu oberflächlich.


Fachverfahren verschärfen die Anforderungen

Die Systemlandschaft einer Kommune ist selten elegant. Sie ist historisch gewachsen, betriebskritisch und voller Abhängigkeiten. Daher darf das Intranet nicht ein weiterer isolierter Ort sein. Es muss eine Drehscheibe für die Arbeit sein, die den Mitarbeiter weiterleitet, Verknüpfungen bündelt, relevanten Kontext anzeigt und Systemwechsel reduziert.

Eine Standardplattform verspricht oft Schnittstellen, aber in der Praxis deckt dies häufig nur die großen Office-Pakete ab. Kommunen brauchen mehr als das. Sie benötigen Flexibilität, um mit eigenen Prozessen, eigenen Daten und eigenen Prioritäten zu arbeiten.

Bereich

Standardlösungen scheitern hier typischerweise

Die Kommune benötigt

Nutzungserlebnis

Ein Modell für alle

Rollenbasierter und einfacher Zugriff

Governance

Lockere redaktionelle Steuerung

Klare Zuständigkeiten und Freigaben

Schnittstellen

Fokus auf Büro-Werkzeuge

Zusammenspiel mit breiter Systemlandschaft

Mobilität

Sekundäre Funktion

Primärer Zugriff für viele Mitarbeiter

Kommunen müssen daher aufhören zu fragen, ob die Lösung die richtigen Module hat. Die richtige Frage ist, ob die Lösung zur kommunalen Realität passt.


Die 7 entscheidenden Funktionen, die ein kommunales Intranet haben muss

Kommunen sollten Intranetplattformen anhand von Funktionen bewerten, die konkrete Betriebsprobleme lösen. Nicht danach, wie glatt die Startseite aussieht.

En infografik der viser de syv vigtigste funktioner et moderne kommunalt intranet bør have.


Zielgerichtete Kommunikation

Die Kommune muss in der Lage sein, Nachrichten an die richtigen Mitarbeiter zu senden, ohne alle anderen zu stören. Eine Betriebsmeldung für den Bauhof sollte für Mitarbeiter in Kitas oder der Personalabteilung nicht ganz oben stehen.

Die Ausrichtung nach Organisation, Rolle, Standort oder Funktion ist daher eine Grundvoraussetzung. Andernfalls endet das Intranet als schwarzes Brett, das niemand mehr liest.


Starke übergreifende Suche

Die Suche ist die am meisten unterschätzte Funktion in einem Intranet. Mitarbeiter denken selten in Abteilungsstrukturen. Sie suchen nach der Aufgabe, dem Dokument, dem Formular oder dem Namen eines Kollegen.

Eine gute Suche muss daher Folgendes finden können:

  • Dokumente und Seiten: Richtlinien, Anweisungen, Verfahren oder Protokolle.

  • Personen und Funktionen: Wer macht was in der Organisation.

  • Verknüpfungen und Werkzeuge: Zugriff auf Systeme, Formulare und Arbeitsräume.

Wenn die Suche nur Titel und keine Inhalte findet, wird sie schnell ignoriert.


Mobiler Zugriff für alle Mitarbeitergruppen

Viele kommunale Mitarbeiter arbeiten nicht am Schreibtisch. Daher muss das Intranet auf Mobilgeräten als echte Arbeitsfläche funktionieren, nicht als abgespeckte Desktop-Version. Nachrichten, Dokumente, Beiträge, Kontaktdaten und Mitteilungen müssen von unterwegs problemlos nutzbar sein.

Dies gilt insbesondere für Organisationen mit Pflegediensten, Bauhöfen, Kitas und technischen Betrieben. Wenn das mobile Erlebnis schwach ist, wird das Intranet in der Praxis zu einem reinen Werkzeug für das Rathaus.


Integration mit Microsoft 365 oder Google Workspace

Die Kommune benötigt selten ein Intranet, das alles ersetzt. Es muss mit dem zusammenspielen, was bereits genutzt wird. Eine Integration mit Microsoft 365 oder Google Workspace ist daher wichtig, muss aber zu den Bedingungen der Kommune erfolgen.

Hier ist der Punkt einfach. Integration ist gut. Abhängigkeit ist gefährlich.


Selbstbedienung und Formulare

Das beste Intranet reduziert interne Umwege. Mitarbeiter müssen in der Lage sein, einfache Aufgaben selbst zu finden und zu erledigen. Das kann der Zugriff auf HR-Prozesse, Bestellungen, interne Formulare, Onboarding-Materialien oder lokale Arbeitsabläufe sein.

Das steigert die Qualität im Alltag, weil der Mitarbeiter nicht erst die richtige Person suchen muss, um weiterzukommen.


Rollenbasierter Zugriff und redaktionelle Steuerung

Kommunen veröffentlichen nicht nur Nachrichten. Sie veröffentlichen Anweisungen, Führungsinformationen, lokale Mitteilungen, Betriebs-Updates und Inhalte mit unterschiedlichen Eigentümern. Daher muss die Plattform über eine starke Rechteverwaltung, Redakteurrollen, Freigaben und Veröffentlichungsverantwortlichkeiten verfügen.

Eine Lösung ohne diese Steuerung schafft schnell wieder ein Inhaltschaos, nur in einer neuen Verpackung.


Betriebsinformationen und kritische Mitteilungen

Einige Nachrichten dürfen nicht in den normalen Meldungen untergehen. Betriebsstörungen, akute Änderungen und kritische Informationen müssen deutlich sichtbar sein und schnell über verschiedene Kanäle verteilt werden können.

Ein kommunales Intranet ohne ein sicheres Modell für kritische Mitteilungen ist nur halbfertig.

Eine brauchbare Bewertungsliste sieht so aus:

  1. Können Inhalte präzise zielgerichtet werden?

  2. Funktioniert die Suche über alle Inhaltstypen hinweg?

  3. Ist der mobile Zugriff genauso wichtig wie der Desktop-Zugriff?

  4. Kann die Plattform mit bestehenden Werkzeugen zusammenarbeiten, ohne die Kommune an einen Anbieter zu binden?

  5. Unterstützt sie Selbstbedienung und lokale Prozesse?

  6. Sind Rollen, Rechte und redaktionelle Steuerung eingerichtet?

  7. Können kritische Mitteilungen priorisiert und schnell verteilt werden?

Bei der Bewertung von Anbietern sollten diese Punkte schwerer wiegen als kosmetische Unterschiede im Layout.


Sicherheit und Datensouveränität: Die wichtigste Anforderung von allen

Hier liegt die wichtigste Trennlinie bei der gesamten Entscheidung. Eine Kommune kann damit leben, dass eine Funktion später angepasst werden muss. Sie kann nicht mit einer Plattformentscheidung leben, die anhaltende Unsicherheit über Datenverantwortung, Übertragungen und Rechtskonformität schafft.

Datensouveränität bedeutet in der Praxis, dass die Kommune die Kontrolle darüber haben muss, wo Daten verarbeitet werden, wer darauf zugreifen kann und welche rechtlichen Rahmenbedingungen die Lösung beeinflussen. Das ist kein technisches Detail. Das ist Führungsverantwortung.


US-Hosting ist ein Warnsignal

Viele Kommunen wählen immer noch Lösungen, bei denen die Daten ganz oder teilweise von US-Infrastrukturen oder US-Anbietern abhängen. Das mag bequem erscheinen, weil die Plattform bereits bekannt ist. Aber Bequemlichkeit ist keine Rechtfertigung, wenn der Datenfluss unklar oder rechtlich angreifbar ist.

Gemäß den priorisierten Prüfbereichen der dänischen Datenschutzbehörde (Datatilsynet) ist die Einhaltung der DSGVO und der Datasouveränität, einschließlich der Regeln für die Übermittlung in Drittländer, einer der am höchsten priorisierten Prüfbereiche für öffentliche Stellen im Jahr 2026. Dies sollte jede Diskussion darüber beenden, ob dieser Punkt vernachlässigt werden kann.


Was die Kommune vom Anbieter verlangen muss

Ein Anbieter sollte in der Lage sein, folgende Fragen klar und schriftlich zu beantworten:

  • Wo genau werden die Daten gehostet? Dänemark und die EU sind der natürliche Ausgangspunkt.

  • Wer sind die Unterauftragnehmer? Nicht nur in Überschriften, sondern konkret.

  • Wie wird der Support-Zugriff geregelt? Die Kommune muss wissen, wer was sehen kann.

  • Welche Dokumentation ist vorhanden? Zertifizierungen und Audit-Trails müssen verfügbar sein.

ISO 27001 und ISAE 3000 sind keine Dekoration in Verkaufsunterlagen. Sie sind Zeichen dafür, dass der Anbieter systematisch mit Sicherheit und Kontrollen arbeitet. Das allein reicht nicht aus, ist aber ein wichtiges Minimum.

Für Kommunen, die konkreter vorgehen wollen, bietet diese Übersicht zum Datenschutz ein nützliches Bild der Fragen, die ein Anbieter beantworten können muss.

Wenn ein Anbieter unklar über Hosting, Drittländer oder Support-Zugriff spricht, sollte die Kommune zum nächsten Treffen mit einem anderen Anbieter übergehen.

Das richtige Intranet für eine Kommune ist daher nicht nur benutzerfreundlich. Es ist nachweisbar sicher und rechtlich einwandfrei.


Plattformwahl: Stand-alone vs. integriert in Microsoft 365

Die Plattformwahl spaltet Kommunen in der Regel in zwei Lager. Die einen wollen das Intranet in SharePoint aufbauen, weil Microsoft 365 ohnehin vorhanden ist. Die anderen wollen eine eigenständige Plattform wählen, die sich zwar in Microsoft integrieren lässt, aber nicht daran gebunden ist. Beide Wege können funktionieren. Aber sie haben sehr unterschiedliche Konsequenzen.

Sammenligning af fordele og ulemper ved henholdsvis et selvstændigt intranet og et Microsoft 365 SharePoint intranet.


Wenn SharePoint die naheliegende Wahl ist

Wenn die Kommune bereits intensiv mit Microsoft 365 arbeitet, kann ein SharePoint-basiertes Intranet der schnellste Weg sein. Die Mitarbeiter kennen den Login, die IT kennt die Administrationsumgebung und die Anbindung an Teams, Outlook und die Dokumentenverwaltung ist eng.

Das ist attraktiv, insbesondere wenn die Kommune ein einziges, integriertes Ökosystem mit zentraler Verwaltung wünscht. Der Nachteil ist, dass das Intranet oft von der Logik der Plattform geprägt wird statt von den Bedürfnissen der Kommune. Das kann zu Kompromissen beim Nutzungserlebnis, bei der Struktur und der langfristigen Flexibilität führen.


Wenn Stand-alone die klügere Wahl ist

Ein eigenständiges Intranet bietet der Kommune mehr Freiheit. Die Architektur kann um die Bedürfnisse der Kommune herum aufgebaut werden, nicht umgekehrt. Das gilt für das Nutzungserlebnis, den Funktionsumfang, die Integrationsstrategie und die Möglichkeit, das Hosting-Modell frei zu wählen.

Hier lässt sich oft auch die Datensouveränität einfacher handhaben. Eine plattformunabhängige Lösung kann besser im dänischen oder europäischen Betrieb platziert werden, ohne dass die Kommune gleichzeitig das gesamte Fundament des Intranets in ein globales Ökosystem legt, das sie selbst nicht kontrolliert.

Auswahl

Stärke

Schwäche

SharePoint in Microsoft 365

Enge Integration mit bestehenden Microsoft-Werkzeugen

Größere Abhängigkeit von den Rahmenbedingungen und der Roadmap von Microsoft

Eigenständiges Intranet

Mehr Freiheit bei Architektur, Betrieb und Anpassung

Erfordert eine präzisere Anforderungsspezifikation und Governance

Eine Lösung wie Colibo ist ein Beispiel für das letztgenannte Modell. Die Plattform kann als eigenständiges Intranet mit dänischem oder EU-Hosting betrieben und gleichzeitig mit Microsoft 365 oder Google Workspace integriert werden. Dies ist relevant für Kommunen, die eine Integration wünschen, ohne das Intranet vollständig von einer einzigen Plattform abhängig zu machen.

Kommunen, die vor dieser Wahl stehen, sollten diesen Vergleich zwischen SharePoint und modernen Intranetlösungen lesen, da er den strategischen Unterschied recht präzise auf den Punkt bringt.


Die richtige Entscheidung ist selten die leichteste

Die leichteste Entscheidung ist oft, auf dem aufzubauen, was die Kommune bereits hat. Die beste Entscheidung ist diejenige, die auch in einigen Jahren noch Sinn ergibt. Wenn das Intranet eine langfristige Kernplattform sein soll, sollte die Kommune Kontrolle, Flexibilität und Compliance höher bewerten als kurzfristige Bequemlichkeit.


Von der Implementierung zur erfolgreichen Einführung in der Organisation

Selbst die richtige Plattformwahl scheitert, wenn die Kommune das Projekt als rein technische Implementierung behandelt. Intranet-Projekte sind erst dann erfolgreich, wenn die Organisation ihre Gewohnheiten ändert.

En syv-trins model der viser vejen fra implementering til succesfuld adoption af et nyt intranet i organisationen.


Starten Sie mit den richtigen Menschen

Die Kommune sollte frühzeitig lokale Botschafter ernennen. Nicht nur Führungskräfte und Kommunikationsmitarbeiter, sondern auch Mitarbeiter aus den operativen Betrieben, Kitas, der Pflege und der Verwaltung. Sie sehen schnell, wo die Lösung Mehrwert bringt und wo sie mit der Realität kollidiert.

Das bewirkt zwei Dinge. Erstens werden die Anforderungen präziser. Zweitens entsteht ein Gefühl der Eigenverantwortung außerhalb der Projektgruppe.


Starten Sie mit konkretem Nutzen, nicht mit Slogans

Viele Einführungen scheitern, weil die Kommune zu abstrakt kommuniziert. Mitarbeiter reagieren nicht darauf, dass die Plattform „neu und modern“ ist. Sie reagieren darauf, dass sie jetzt Dienstanweisungen, Kontaktdaten, Formulare und lokale Mitteilungen an einem Ort finden.

Ein guter Start konzentriert sich daher auf Aufgaben:

  • Das Wichtigste schnell finden: Zeigen Sie Suche, Verknüpfungen und lokale Nachrichten.

  • Den Alltag erleichtern: Heben Sie Formulare, HR-Zugang und die mobile Nutzung hervor.

  • Lokale Beispiele schaffen: Lassen Sie Abteilungen zeigen, wie sie die Lösung in der Praxis nutzen.

Die erste Woche nach dem Start entscheidet oft darüber, ob das Intranet zu einem Arbeitswerkzeug oder zu einer Seite wird, die die Menschen vergessen.


Messen Sie, was wirklich wichtig ist

Die Kommune sollte natürlich die Nutzung der Plattform verfolgen. Aber reine Logins sagen sehr wenig aus. Der eigentliche Test ist, ob das Intranet das Verhalten verändert. Finden die Mitarbeiter Informationen schneller? Verlagert sich die interne Kommunikation weg von breiten E-Mail-Verteilern? Werden lokale Abläufe zugänglicher? Übernehmen Führungskräfte und Redakteure tatsächlich Verantwortung?

Ein einfaches Steuerungsmodell kann so aussehen:

  1. Verantwortlichkeiten definieren: Wer besitzt die Plattform, die Inhalte und die lokalen Bereiche.

  2. Redakteure und Super-User schulen: Kurz, praktisch und rollenbasiert.

  3. Kontinuierlich Feedback einholen: Kleine Verbesserungen schlagen große Relaunches.

  4. Governance anpassen: Tote Inhalte entfernen und Zuständigkeiten schnell klären.

Kommunen, die systematischer an der Verankerung arbeiten möchten, können sich von dieser Übersicht über Change-Management-Modelle inspirieren lassen.

Eine erfolgreiche Einführung kommt nicht von selbst. Sie stellt sich ein, wenn die Plattform die Arbeit vom ersten Tag an erleichtert.


Checkliste: So wählen Sie das richtige Intranet für Ihre Kommune

Die beste Wahl ist selten die Lösung, die die meisten Module hat. Es ist die Lösung, die die Kommune sicher betreiben, breit nutzen und weiterentwickeln kann, ohne die Kontrolle zu verlieren.

Daher sollte der Dialog mit den Anbietern hart und konkret sein. Die Kommune sollte mindestens diese Fragen stellen:

  • Wo genau wird die Lösung gehostet? Verlangen Sie eine klare Antwort zum Datenspeicherort, zu Unterauftragnehmern und zu eventuellen Drittlandsübermittlungen.

  • Welche Sicherheitsdokumentation kann vorgelegt werden? Fragen Sie gezielt nach ISO 27001, ISAE 3000 und der Praxis der Zugriffskontrolle.

  • Wie werden die kommunalen Mitarbeitergruppen unterstützt? Die Lösung muss für das Rathaus, den Bauhof, Kitas und mobile Mitarbeiter gleichermaßen funktionieren.

  • Wie funktioniert der mobile Zugriff in der Praxis? Lassen Sie sich Kernaufgaben auf dem Smartphone zeigen, nicht nur die Anzeige von Nachrichten.

  • Kann die Plattform integriert werden, ohne die Kommune an einen Anbieter zu binden? Integration ist wichtig, aber die Kommune muss ihre strategische Handlungsfreiheit bewahren können.

  • Wie werden redaktionelle Steuerung und lokale Verantwortlichkeiten gehandhabt? Es muss klar sein, wer Inhalte veröffentlichen, freigeben und pflegen kann.

  • Wie sieht das gesamte Betriebsmodell aus? Die Kommune muss Implementierung, Wartung, Support und die langfristigen Kosten verstehen.

  • Hat der Anbieter ein Verständnis für den öffentlichen Sektor? Nicht als Verkaufsfloskel, sondern im Produkt, im Prozess und in der Dokumentation.

Die Kommune, die die richtige Wahl treffen will, muss in dieser Reihenfolge priorisieren: Compliance zuerst, Betriebssicherheit danach, Nutzungserlebnis an dritter Stelle und Design weit hinten auf der Liste.

Ein Intranet für eine Kommune muss sicher genug für die Rolle als Behörde und einfach genug für den Alltag sein. Wenn ein Anbieter nicht beides liefern kann, passt die Lösung nicht.

Eine Kommune, die interne Kommunikation, Wissensmanagement und tägliche Arbeitswerkzeuge in einer einzigen Lösung zusammenführen möchte, kann das Gespräch mit Colibo suchen. Die Plattform kann als eigenständiges Intranet mit dänischem oder EU-Hosting betrieben oder in bestehende Umgebungen wie Microsoft 365 und Google Workspace integriert werden.

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