Wie Gesundheits- und Pflegepersonal im Alltag an wichtige Informationen gelangt

Es ist 07:15 Uhr und der Frühdienst hinkt bereits hinterher. Drei Bewohner müssen ihre Medikamente bekommen, ein Kollege ist krank und eine wichtige Nachricht des Nachtdienstes liegt in einem handschriftlichen Notizblock, der noch nicht eingescannt wurde. Gleichzeitig ruft ein Angehöriger an, um sich nach Planänderungen zu erkundigen. Die Antwort liegt halb im Dokumentationssystem und halb in einer mündlichen Übergabe, die niemand rechtzeitig sauber aufgeschrieben hat.

Es ist so ein Morgen, den viele aus dem Alltag im Gesundheits- und Pflegesektor kennen. Das Problem ist selten, dass Informationen nicht geteilt werden wollen. Das Problem ist, dass die Informationen durch zu viele Hände, über zu viele Kanäle und in zu kurzer Zeit fließen müssen, bevor sie nützlich werden.


Ein hektischer Frühdienst und die Informationen, die verloren gehen


Wenn die Botschaft nicht ganz ankommt

Auf dem Tisch im Aufenthaltsraum liegt ein gelber Post-it mit dem Hinweis, dass ein Bewohner müder als gewöhnlich wirkt. Er wurde hastig geschrieben, weil der Nachtdienst auch noch einen Sturz, ein Telefonat und einen Alarm bewältigen musste. Solche Zettel sind oft der Anfang einer Informationskette, die entweder zu einer Handlung führt oder im Schichtwechsel untergeht.

Der wichtigste Unterschied liegt selten im Inhalt selbst. Er liegt darin, ob die Nachricht in den Kanal gelangt, in dem die nächste Pflegekraft tatsächlich arbeitet, ob sie klar gekennzeichnet ist und ob sich jemand für die Nachverfolgung verantwortlich fühlt. Geschieht dies nicht, werden die kleinen Alltagsbeobachtungen leicht zu Nebengeräuschen, obwohl sie genau das sein könnten, was den Unterschied für den Bewohner ausmacht.

Praktische Regel: Wenn eine Nachricht im nächsten Dienst nicht wiedergefunden werden kann, ohne dass man herumfragen muss, ist sie noch nicht richtig angekommen.


Vom Handgeschriebenen zum Handeln

Eine Nachricht kann in einem Notizbuch beginnen, beim Schichtwechsel kurz erwähnt werden, später am Tag im Dokumentationssystem landen und schließlich einem Angehörigen am Telefon wiederholt werden. Jeder Übergang birgt das Risiko von Verlusten, Missverständnissen oder Verzögerungen. Das ist keine Frage von bösem Willen, sondern liegt daran, dass Informationen in einem Arbeitsumfeld bestehen müssen, in dem Aufgaben ständig unterbrochen werden.

Aus diesem Grund scheitern Lösungen, die auf dem Papier elegant aussehen, oft in der Praxis. Wenn eine Methode ein zusätzliches Login, zusätzliche Klicks oder eine zusätzliche Suche erfordert, während die Pflegekraft mit einem Bewohner an der Tür steht, wird sie selten konsequent genutzt. Die beste Lösung ist diejenige, die es erleichtert, unter Druck das Richtige zu tun.


Warum Information eine Kapazitätsherausforderung in der dänischen Pflege ist


Wenn Zeit zum Nadelöhr wird

Die FOA-Untersuchung von 2019 zeigt, dass Arbeitsdruck und Unterbrechungen in der Pflege und Betreuung weit verbreitet sind. 32 % der Beschäftigten in der Altenpflege geben an, dass ein Bewohner mindestens einmal pro Woche zu lange mit einer vollen Windel verbringen muss, weil keine Zeit für den Wechsel bleibt – eine Steigerung von 28 % im Jahr 2017 und 21 % im Jahr 2013. Gleichzeitig erleben es 34 % der Angestellten in Pflegeheimen und 34 % in Rehabilitationseinrichtungen täglich, dass ihnen die Zeit fehlt, um Zuspruch und Trost zu spenden. Dies verdeutlicht, dass wichtige Informationen und Priorisierungen im Alltag unter erheblichem Zeitdruck stattfinden, wie die FOA in ihrer Untersuchung beschreibt.

In dieser Realität muss der Informationsfluss funktionieren. Bei knappen Kapazitäten konkurrieren Nachrichten mit Medikamentenabgaben, Transfers, Beobachtungen und Notrufen. Deshalb reicht es nicht aus zu sagen, dass Informationen geteilt werden müssen. Sie müssen so strukturiert sein, dass sie sich nahtlos in die bereits laufende Arbeit integrieren lassen.


Dokumentation darf dem Überblick nicht im Weg stehen

Eine Erhebung des dänischen Pflegerats (Dansk Sygeplejeråd) zeigt, dass dänische Pflegekräfte im Durchschnitt 29 Minuten ihrer täglichen Dokumentationszeit mit unnötiger Dokumentation verbringen. Das entspricht rund 4,0 Millionen Stunden pro Jahr oder 2.461 Vollzeitstellen. Die Daten zeigen zudem, dass heute 72 Mitarbeiter dieselben Aufgaben bewältigen wie 100 Mitarbeiter im Jahr 2001, und dass 70 % der im Krankenhaus tätigen Pflegekräfte im letzten Monat eine Überbelegung erlebt haben, wie aus den Unterlagen des dänischen Pflegerats hervorgeht.

Dies sagt etwas Wesentliches über die dänische Gesundheits- und Pflegepraxis aus. Je komplexer das System ist, desto entscheidender wird es, dass wichtige Informationen schnell gefunden, schnell verstanden und schnell umgesetzt werden können. Wenn Dokumentation vor allem zusätzliche Klicks verursacht, wird sie zu einer Barriere statt zu einem Arbeitswerkzeug.

Fachliche Faustregel: Der Informationsfluss muss als Kapazität betrachtet werden, nicht als Dekoration. Wenn eine Änderung Zeit von der Kernaufgabe abzieht, ohne die Übersicht zu verbessern, ist sie falsch konzipiert.


Warum Lösungen nur funktionieren, wenn sie zum Arbeitsablauf passen

Die dänische Gesundheitsbehörde (Sundhedsstyrelsen) und die Dänische Gesellschaft für Patientensicherheit (Dansk Selskab for Patientsikkerhed) empfehlen für die Altenpflege einen systematischen Arbeitsablauf, bei dem Alltagsbeobachtungen zunächst mit einfachen Werkzeugen erfasst und anschließend in Rot, Gelb und Grün triagiert werden, um Maßnahmen und Nachverfolgung zu priorisieren, wie im Inspirationsmaterial beschrieben. Der Sinn dahinter ist nicht, dem Alltag eine weitere Ebene hinzuzufügen, sondern es einfacher zu machen, zu erkennen, was sofortiges Handeln erfordert, was warten kann und was dem Team lediglich zur Information dient.

Das ist auch der Grund, warum viele kommunale Einrichtungen mehr davon haben, Kanäle und Zuständigkeiten aufzuräumen, als direkt ein weiteres System zu kaufen. Wenn die Mitarbeiter wissen, wo die Information liegt, wer dafür verantwortlich ist und wann sie relevant ist, verschwindet ein Großteil der Reibungspunkte. Hier ist es sinnvoll, mit einer zentralen Plattform für interne Kommunikation und Aufgabenübersicht zu arbeiten – wie einem kommunalen Intranet, das die praktische Arbeit in der Gesundheit und Pflege unterstützt.


Vom Rauschen zum Signal mit einer priorisierten Informationsleiter

Das nützlichste Modell in einem hektischen Alltag ist oft dasjenige, das einfach genug ist, um konsequent angewendet zu werden. Eine priorisierte Informationsleiter kann um drei Ebenen herum aufgebaut werden, die zu dem passen, womit sich das Team ohnehin befassen muss.

  • Rot: Kritische Informationen, die sofortiges Handeln erfordern. Dies kann eine plötzliche Zustandsänderung, ein Medikationsfehler oder ein dringender Bedarf an Nachverfolgung sein.

  • Gelb: Wichtige Informationen, die im Laufe der Schicht gelesen werden müssen. Das kann eine Beobachtung, eine Veränderung der Funktionsfähigkeit oder eine Nachricht sein, die später am Tag eine Planung erfordert.

  • Grün: Informationen zur Orientierung, die gesammelt und breiter geteilt werden können. Dazu gehören allgemeine Erinnerungen, Aktualisierungen oder Neuigkeiten, die keine sofortige Reaktion erfordern.

Die Methode funktioniert am besten, wenn das Team eine gemeinsame Praxis für jede Farbe vereinbart. Rot muss beispielsweise immer in dem Kanal sichtbar sein, der zuerst geprüft wird. Gelb muss leicht zu finden sein, darf aber dringende Aufgaben nicht stören. Grün sollte sich an einem Ort sammeln, damit es nicht in den alltäglichen Nachrichten untergeht. Entscheidend ist, dass nicht alles als rot eingestuft wird, da die Farben sonst ihren Wert verlieren.

Ein guter Ausgangspunkt ist es, die Informationsleiter beim nächsten Übergabegespräch zu testen und an das anzupassen, was tatsächlich genutzt wird. Der Artikel von Colibo über interne Kommunikation im Wandel kann als Hintergrund dienen, wenn die Leitung eine gemeinsame Sprache für die Veränderung benötigt.


Das moderne Intranet und das Smartphone als Hauptverkehrsstraße für Informationen


Informationen müssen der Pflegekraft folgen

Viele Beschäftigte im Gesundheits- und Pflegesektor arbeiten nicht an einem festen PC. Sie gehen von Bewohner zu Bewohner, dokumentieren von unterwegs und haben nur kurze Zeitfenster, um Neuigkeiten zu lesen. Daher müssen die Informationen dem Mitarbeiter folgen, nicht umgekehrt.

Ein modernes Intranet muss vor allem drei Dinge leisten. Es muss Neuigkeiten und Betriebsmeldungen an einem Ort bündeln, das schnelle Auffinden der richtigen Inhalte ermöglichen und es erlauben, die Nachricht auf dem Smartphone zu erhalten, wenn sie relevant ist. Wenn die Plattform erfordert, dass sich der Mitarbeiter vor einen stationären Bildschirm setzen muss, um sich einen Überblick zu verschaffen, geht das an der Realität vorbei.


Struktur vor Funktionsvielfalt

Ein gutes Intranet im Jahr 2026 sollte um wenige, klare Bereiche herum aufgebaut sein. Ein Newsfeed, Teamseiten, Richtlinien, Anweisungen und eine durchsuchbare Wissensdatenbank reichen für den Anfang oft aus. Wenn die Inhalte einheitlich gekennzeichnet sind, sind sie weitaus leichter zu finden, und die Mitarbeiter müssen nicht mehr kreuz und quer in E-Mails, Ordnern und Nachrichten suchen.

Der mobile Zugriff ist keine Zusatzfunktion, sondern eine Voraussetzung. Push-Benachrichtigungen können für das genutzt werden, was wirklich eilt, während Infobildschirme kurze Betriebsmeldungen und praktische Ankündigungen anzeigen können, die für viele sichtbar sein müssen. Dies macht die Kanalwahl präziser und reduziert das Rauschen.

Ein einfacher Weg, eine Plattform zu bewerten, besteht darin, zu fragen, ob sie diese vier Fragen beantworten kann:

  • Kann der Mitarbeiter die Nachricht auf dem Smartphone empfangen, ohne an einen PC zurückkehren zu müssen?

  • Kann die Leitung Benachrichtigungen zielgerichtet versenden, sodass nicht jede Information alle erreicht?

  • Kann wichtiges Wissen schnell gesucht und gefunden werden, selbst wenn die Formulierung nicht ganz präzise ist?

  • Können Inhalte nach Rolle und Aufgabe gesteuert werden, sodass Pflegekraft, Pflegefachassistent und Einrichtungsleitung nicht dasselbe zuerst sehen?


KI-Suche soll den Weg zu Antworten verkürzen

Eine integrierte KI-Suche kann nützlich sein, wenn sie auf den eigenen Daten der Organisation basiert und verwendet wird, um Antworten in internen Anweisungen, Richtlinien und älteren Inhalten zu finden. Der größte Nutzen entsteht nicht durch technische Spielerei, sondern durch die Zeitersparnis bei sich wiederholenden Fragen, die andernfalls in E-Mail-Verläufen oder Telefonaten enden würden.

Praktischer Punkt: KI ist nur dann nützlich, wenn sie sich auf bereits freigegebenes und gepflegtes Material bezieht. Sie darf nicht zu einer neuen Quelle für Zweifel werden.

Hier wird auch Datensouveränität in der Praxis wichtig. Im Gesundheits- und Pflegesektor sollten Hosting, Betrieb und Sicherheit geklärt sein, damit die Organisation die Kontrolle darüber behält, wo Daten liegen und wie der Zugriff gesteuert wird. Eine Lösung wie die Mobil-App von Colibo veranschaulicht diese Art des Zugriffs, bei dem Mitarbeiter Nachrichten, Mitteilungen und Inhalte unterwegs abrufen können, ohne ihren Arbeitsfluss zu unterbrechen.


ISBAR, Übergaben am Board und die störungsfreie Übergabe


Mündliche Übergaben erfordern feste Rahmenbedingungen

Mündliche Kommunikation ist nach wie vor einer der wichtigsten Kanäle im Alltag, aber auch der anfälligste. Hier führen Missverständnisse, halb gehörte Nachrichten und Unterbrechungen am schnellsten zu Konsequenzen. Daher empfehlen dänische Patientensicherheitsmaterialien eine standardisierte Kommunikation wie „Aufschreiben und Vorlesen“ bei telefonischen Anordnungen, ISBAR bei mündlichen Berichten und eine obligatorische Dokumentation aller pflegerischen und medizinischen Aufgaben, einschließlich Uhrzeit, verantwortlichem Mitarbeiter und relevanten Beobachtungen, wie im Fachmaterial des dänischen Pflegerats beschrieben.

Entscheidend ist, dass die mündliche Nachricht nicht allein steht. Wenn jemand etwas laut ausgesprochen hat, muss es auch an einem Ort stehen, an dem es die nächste Person sehen kann und an dem Zuständigkeit und Nachverfolgung klar geregelt sind. Andernfalls ist das Risiko zu groß, dass wichtige Informationen zwischen zwei Schichten verloren gehen.


Eine kurze Übergabe am Board funktioniert, wenn sie straff geführt wird

Eine 5-minütige Übergabe am Board beim Schichtwechsel kann Informationen bündeln, ohne die Zeit unnötig in die Länge zu ziehen. Die effektivste Form ist kurz und vorhersehbar, wobei das Team einer festen Reihenfolge folgt: zuerst Rot, dann Gelb und zum Schluss grüne Informationen, falls noch Zeit ist.

Eine praktische Besprechungsstruktur kann so aussehen:

  1. Dringende rote Angelegenheiten zuerst. Was erfordert sofortiges Handeln und wer übernimmt es?

  2. Gelbe Nachverfolgungen danach. Worauf muss im Laufe der Schicht geachtet werden?

  3. Grüne Orientierung zum Schluss. Welche Nachrichten müssen lediglich zur Kenntnis genommen und weitergegeben werden?

Was das Treffen nützlich macht, ist nicht die Länge, sondern die Disziplin. Keine langen Erklärungen, keine Abschweifungen und keine versteckten Nachrichten im Vorbeigehen. Wenn jemand die Verantwortung übernimmt, müssen Name, Uhrzeit und Beobachtung sofort aufgeschrieben werden.

Vereinbarung, die in der Praxis hält: Wenn eine Nachricht nach dem Treffen nicht von einer anderen Pflegekraft wiedergegeben werden kann, wurde sie nicht gut genug kommuniziert.


Kombinierte Nutzung reduziert Verluste

Eine rein mündliche Übergabe ist zu anfällig. Eine rein schriftliche Dokumentation ist zu langsam, wenn sie nicht organisiert ist. Die Kombination aus ISBAR, Übergaben am Board und einer klaren Dokumentationspraxis bietet die beste Chance, dass Informationen sowohl jetzt verstanden als auch später wiedergefunden werden können.

Hier stellen viele Teams fest, dass der größte Gewinn in der Einheitlichkeit liegt. Wenn alle wissen, dass die wichtige Nachricht immer am selben Ort beginnt, verläuft der Schichtwechsel ruhiger und es fällt weniger durch das Raster. Das bedeutet nicht mehr Papierkram, sondern ist ein Weg, Doppelarbeit zu vermeiden.


Angehörige und Bewohner als Teil des Informationskreislaufs


Wenn sie keine Antworten bekommen, machen sie sich ihr eigenes Bild

Wenn Informationen nur intern zirkulieren, entsteht schnell ein Vakuum. Angehörige rufen erneut an, der Bewohner wird unsicher und das Personal muss Zeit darauf verwenden, dasselbe mehrfach zu erklären. Das beste Gegenmittel ist nicht mehr Text, sondern ein klarerer Zugang zu der passenden Informationsebene.

Das Material der dänischen Gesundheitsbehörde über Angehörige betont, dass Informationen konkret, mündlich verankert, an die Bedürfnisse des Empfängers angepasst und auf Einwilligung sowie einer klaren Erwartungsabstimmung basieren müssen, wie im Angehörigen-Handbuch beschrieben. Das bedeutet, dass Angehörige nicht die gesamte Pflegeakte benötigen. Sie brauchen den Teil, der ihnen hilft, den Verlauf und ihre eigene Rolle zu verstehen.


Das kurze Format funktioniert am besten

Ein vielbeschäftigter Pflegeassistent benötigt keine lange Erklärung, um qualifizierte Informationen weiterzugeben. Eine feste, kurze Formulierung kann die Arbeit sowohl für das Personal als auch für die Angehörigen sicherer machen.

  • Was hat sich geändert: Der Satz sollte mit dem Konkreten beginnen, nicht mit einer langen Einleitung.

  • Was bedeutet das jetzt: Erklären Sie, ob es heute etwas gibt, worauf geachtet werden muss.

  • Was tut das Personal: Formulieren Sie eine klare Erwartung bezüglich der Nachverfolgung oder Kontaktaufnahme.

Hier können auch digitale Kanäle mit Bedacht eingesetzt werden. Eine kurze Nachricht in einer einwilligungsbasierten Angehörigengruppe, ein gemeinsames Update oder eine feste Erwartungsvereinbarung beim Einzug können die Telefone entlasten, ohne das Pflegepersonal an vorderster Front zusätzlich zu belasten.

Wenn ein praktischer Rahmen für die häusliche Pflege und Unterstützung älterer Menschen benötigt wird, kann eine Lösung wie Haushaltshilfe für ältere Menschen bei Evas Hjemmeservice ein relevantes Beispiel dafür sein, wie Angehörigenbedürfnisse und tägliche Sicherheit zusammengedacht werden können, ohne die fachliche Dokumentation zu beeinträchtigen.


Eine Woche mit besserem Informationsfluss: Ihr Startplan


Montag bis Freitag ohne große Eingriffe

Der schnellste Weg zur Verbesserung besteht darin, klein anzufangen und dranzubleiben. Eine Teamleitung, ein Sicherheitsbeauftragter oder ein Key-User können in einer Woche viel erreichen, wenn der Informationsfluss zuerst sichtbar gemacht und dann in der Praxis gestrafft wird.

Montag: Erfassen Sie die drei schmerzhaftesten Informationsverluste. Das können Nachrichten sein, die zu spät ankommen, Mitteilungen, die immer und immer wiederholt werden, und Informationen, die danach niemand mehr finden kann. Nehmen Sie sich 15 bis 20 Minuten Zeit und schreiben Sie diese in den eigenen Worten des Teams auf, sodass jeder die Probleme wiederkennt.

Dienstag: Führen Sie Rot, Gelb und Grün bei der Übergabe am Board ein. Starten Sie mit wenigen Beispielen, damit jeder weiß, was in welche Kategorie gehört. Halten Sie die Besprechung kurz und schweifen Sie nicht in andere Themen ab, die die nächste Schicht nicht beeinflussen.

Mittwoch: Räumen Sie im Intranet und an den schwarzen Brettern auf. Entfernen Sie Duplikate, alte Nachrichten und verwaiste Inhalte. Machen Sie deutlich, wo die aktuelle Version liegt, damit die Mitarbeiter während der Arbeit keine Zeit mit der Suche nach der richtigen Information verschwenden müssen.

Donnerstag: Testen Sie mobile Benachrichtigungen und eine eventuelle KI-Suche an einer kleinen Auswahl von Inhalten. Entscheidend sind nicht hochentwickelte Funktionen, sondern ob der Mitarbeiter die Antworten tatsächlich rechtzeitig finden kann, wenn das Telefon oder der Bildschirm das Einzige ist, was gerade zur Hand ist.

Freitag: Evaluieren Sie kurz beim Teameffen. Was wurde einfacher, was wurde übersehen und welche Nachrichten sollten in der nächsten Woche über einen anderen Kanal laufen? Dieses Gespräch bringt am meisten Nutzen, wenn es konkret und nah am Alltag geführt wird, in dem Nachrichten entweder genutzt werden oder verloren gehen.


Die Checkliste, die den Unterschied macht

Für den Anfang reicht es aus, auf vier Dinge zu achten.

  • Sind die Nachrichten klar priorisiert?

  • Weiß jeder, wer für die Nachverfolgung zuständig ist?

  • Können Informationen ohne langes Suchen wiedergefunden werden?

  • Passt der Kanal zur Aufgabe und zu der Person, die ihn nutzen soll?

Wenn es funktioniert, sollte es zur Gewohnheit und nicht zu einem Sonderprojekt werden. Eine gute Informationspraxis hält nur, wenn sie auch an die nächste Schicht weitergegeben wird. Daher müssen Erfahrungen direkt zwischen den Diensten ausgetauscht werden, damit das System nicht von einer einzelnen engagierten Person abhängt, die alle Fäden allein zusammenhält.

Wenn die Kommune oder die Pflegeorganisation einen ganzheitlicheren Ansatz für die interne Kommunikation, den mobilen Zugriff und durchsuchbares Wissen wünscht, kann Colibo als Plattform genutzt werden, um Nachrichten, Arbeitswerkzeuge und interne Antworten an einem Ort zu bündeln. Dies ist besonders relevant, wenn Informationen in einem hektischen Alltag ankommen müssen, in dem die Mitarbeiter nicht den ganzen Tag vor einem PC sitzen. Wenden Sie sich an Colibo und sehen Sie, wie diese Art von Intranet Ihren Informationsfluss in der Praxis unterstützen kann.

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